Bilder auf Glas. Glasgemaelde zwischen 1780 en 1870 by Elgin Vaassen

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Die Glasmalerei des 19. Jahrhunderts bedarf seit langem einer wissenschaftlichen Bearbeitung. Die Autorin vermittelt in der nun vorliegenden Untersuchung zur deutschen Glasmalerei grundlegende Kenntnisse über die einzelnen Glasmaler und ihre Werkstätten, ihre spezifischen technischen Voraussetzungen und künstlerischen Ziele. Im Mittelpunkt der breit angelegten Darstellung steht die süddeutsche Glasmalerei. Die Untersuchung geht über den deutschen Raum jedoch hinaus und analysiert die vielen Neuanfänge der Glasmalerei um 1800 in anderen Ländern, von denen wichtige Anstöße für die neue Glasmalerei in Deutschland kamen. Vor allem in England waren bildhafte, monumentale Fenster, unter Verwendung von Farbglas oder als reine Plattenmalerei auf weißen Gläsern, ohne größere Unterbrechung seit der Renaissance gefertigt worden. In Frankreich bevorzugte man seit dem 17. Jahrhundert Bilder kleineren Formates oder Bordürenfenster wie etwa in der Schloßkapelle von Versailles.In München wurde die neue Glasmalerei durch das Interesse König Ludwigs 1. optimal gefördert. Alle notwendigen Voraussetzungen für ihr Aufblühen wurden geschaffen: Eine staatseigene Hütte produzierte eigene Farbgläser, die Künstler der angesehenen Münchner Akademie lieferten Entwürfe und der Monarch bestellte in seiner Glasmalereianstalt Fenster und ließ sie auf seine Rechnung für Dome und Pfarrkirchen ausführen. Die königliche Glasmalereianstalt in München und der von ihr ausgebildete Stil prägte nicht nur sämtliche nach ihr entstandenen lokalen Firmen, sondern beeinflußte für Jahrzehnte den Stil der Glasmaler in ganz Deutschland und darüber hinaus. Ihr und den Münchner Glasmalern wurde daher die ausführlichste Beschäftigung zuteil, danach den schwäbischen und fränkischen Meistern. Ein kurzer einleitender Rückblick schildert die Geschichte der Glasmalerei vom Mittelalter bis zum ausgehenden 18. Jahrhundert; die Voraussetzungen für die Wiederaufnahme einer langen Zeit nicht mehr geschätzten Kunstform werden aufgezeichnet. Diese Standardwerk für alle Fragen der technischen und stilistischen Entwicklung gibt reichlich Anregung zu weiterführender Forschung. Ein ausführliches Sach-, Orts-, und Personenverzeichnis erschließt den Band.
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